Der beschissene Text

Den Letzten beißen die Hunde, und das scheint in der österreichischen Agenturszene jeweils der Texter zu sein. Auftraggeberinnen und Gestalter legen offensichtlich weitaus größeren Wert auf die polierten Fassaden ihrer Websites, Broschüren und Magazine als auf die Substanz oder auch nur Korrektheit der Texte. Es lassen sich, wohin man schaut, Beispiele für schlechten, falschen oder geistlosen Content/Inhalt finden.

Die Mehrheit der veröffentlichten Copytexte ist/wurde beschissen im doppelten Sinn: Einerseits ideen- und achtlos hingeschrieben, andererseits zum Beiwerk der gestalterischen Oberfläche degradiert. Text wird – gerade auch von Designerinnen und Designern – gerne unter seinem Wert be- und gehandelt. Doch worin besteht der Mehrwert von gutem Text in Werbung und PR? Und wie lässt sich guter Text von schlechtem unterscheiden? – Antworten werden in eine „Lecture“ am 9. Mai um 18:15 am Studiengang „Informationsdesign“ an der FH JOANNEUM anhand zahlreicher Beispiele gesucht und gegeben.

Lecture: Werner Schandor
„Der beschissene Text“
Dienstag, 9. Mai
18:15 bis 19:30
Design FH JOANNEUM
Alte Poststraße 152, 8020 Graz