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	<title>textbox. schreiben ist gold &#187; PR- &amp; Pressetexte</title>
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	<description>PR-Agentur für Unterehmenstexte, Pressearbeit und Schreibcoachings</description>
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		<title>Jetzt mit Stichwortwolke!</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 17:04:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schandor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[So, jetzt ist es passiert, jetzt hat auch die Homepage der Textbox ihre &#8220;tag cloud&#8221;. Ein bisschen ist es mit den Stichwortwolken ja so wie mit den Heimtrampolinen, die in den letzten drei Jahren aus dem Boden von jedem zweiten Einfamilienhausgarten schossen: Jeder meint, sie haben zu müssen, und eigentlich braucht sie keiner. Aber während [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, jetzt ist es passiert, jetzt hat auch die Homepage der Textbox ihre &#8220;tag cloud&#8221;. Ein bisschen ist es mit den Stichwortwolken ja so wie mit den Heimtrampolinen, die in den letzten drei Jahren aus dem Boden von jedem zweiten Einfamilienhausgarten schossen: Jeder meint, sie haben zu müssen, und eigentlich braucht sie keiner. Aber während die Trampoline ein trauriges Los fristen und die allermeiste Zeit ungenutzt in der Gegend herumstehen, erfüllen die Stichwortwolken ihren Sinn allein durch ihre bloße Existenz. Wie eine neblige Inhaltsangabe geben sie Auskunft über die häufigsten Schlagworte der besuchten Website, und selbst beim besten Willen fällt es den Besuchern schwer, die ins Auge springenden Worte zu ignorieren. Mission erfüllt. Lustiger wär&#8217;s freilich, wenn die Stichworte, die sich zur Wolke ballen, nicht so statisch dastehen würden, sondern ein bisschen herumhüpfen würden. Wie auf einem Vorgartentrampolin.</p>
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		<title>Zum Jubiläum ein Pause</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 13:02:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schandor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn die Textbox ein Möbelhaus wäre, dann müssten wir im September am Grazer Opernring Bierbänke, eine Grillhendlbude und eine Kinderhüpfburg aufstellen und Geburtstags-Jubelpreise ausrufen. So aber gönnen wir uns zum fünfjährigen Agenturjubiläum zwei Wochen Büropause, und zwar von 7. bis 21. September 2010. Am 23. und 24. September stehen dann zwei Textbox-Seminare auf dem Programm, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die Textbox ein Möbelhaus wäre, dann müssten wir im September am Grazer Opernring Bierbänke, eine Grillhendlbude und eine Kinderhüpfburg aufstellen und Geburtstags-Jubelpreise ausrufen. So aber gönnen wir uns zum fünfjährigen Agenturjubiläum zwei Wochen Büropause, und zwar von 7. bis 21. September 2010. </p>
<p>Am 23. und 24. September stehen dann zwei <a href="http://www.textbox.at/wordpress/?p=229">Textbox-Seminare </a>auf dem Programm, und ab 25. September starten wir voller Elan in die nächsten 5 Jahre!</p>
<p><img src='http://www.textbox.at/wordpress/wp-content/material/pause.jpg' alt='Pause' /><br />
Foto: Werner Schandor/textbox</p>
<p>. </p>
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		<title>Schreib-Seminare und -Lehrveranstaltungen im Herbst und Winter</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 12:57:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schandor</dc:creator>
				<category><![CDATA[PR- & Pressetexte]]></category>
		<category><![CDATA[Kreatives Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Professionelles Texten]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Rahmen der Summer Business School an der FH Joanneum Graz werden heuer wieder zwei Seminare mit Werner Schandor, Leiter der Textbox, angeboten: Am 23. September 2010 stehen Ezzes zum Thema Professionelles Texten auf dem Programm, am 24. September heißt es &#8220;Kreativer schreiben&#8221;. Kreatives Schreiben ist auch das Thema der Schreibwerkstatt von Werner Schandor am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen der Summer Business School an der FH Joanneum Graz werden heuer wieder zwei Seminare mit Werner Schandor, Leiter der Textbox, angeboten: Am 23. September 2010 stehen Ezzes zum Thema Professionelles Texten auf dem Programm, am 24. September heißt es &#8220;Kreativer schreiben&#8221;.</p>
<p>Kreatives Schreiben ist auch das Thema der Schreibwerkstatt von Werner Schandor am Studiengang &#8220;Journalismus und PR&#8221; im Wintersemester 2010/11, die allerdings exklusiv für Studierende dieses FH-Studeingangs zugänglich ist. Die Germanistik-Studenten an der Uni Graz kommen im selben Zeitraum in den Genuss einer Praxislehrveranstaltung, die sich dem Schreiben von Rezensionen widmet.</p>
<p>Das texterische Know-how der Textbox können am 18. und 19. Jänner auch Personen anzapfen, die im Gesundheitsbereich tätig sind. Styria vitalis und der Fond Gesundes Österreich (FGÖ) bieten im Rahmen ihres Bildungsnetzwerkes unter dem Titel &#8220;Texte mit Pfiff&#8221; im Bildungshaus Graz-Mariatrost ein zweitägiges Seminar mit Werner Schandor an.</p>
<p>Links: <a href="http://www.sbs.fh-joanneum.at/source/sbssem.asp?sbssem=335&#038;lan=DE" target="_blank">Summer Business School</a>; <a href="http://www.styriavitalis.at/php/pages/index.php?IDENT=5:1:1:0&#038;id=604&#038;complete=true&#038;SPRACHE=de" target="_blank">Styria Vitalis</a> </p>
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		<title>Reiseführer “Steirisches Wein- und Hügelland” ist auf dem Weg</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 08:33:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schandor</dc:creator>
				<category><![CDATA[PR- & Pressetexte]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Steiermark-Reiseführer]]></category>

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		<description><![CDATA[Uff, die letzten Monate waren anstrengend, und das Abenteur, 400 Seiten Text und eine ausreichende Anzahl von Bildern für einen Reiseführer der südlichen Steiermark abzuliefern, war nicht ohne. Doch jetzt ist es geschafft. Ein knappes Jahr Recherche, etliche Fahrten in die Süd-, Ost- und Weststeiermark und knapp 5.000 Digitalbilder hat es gebraucht. Und viel Sitzfleisch, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Uff, die letzten Monate waren anstrengend, und das Abenteur, 400 Seiten Text und eine ausreichende Anzahl von Bildern für einen Reiseführer der südlichen Steiermark abzuliefern, war nicht ohne. Doch jetzt ist es geschafft. Ein knappes Jahr Recherche, etliche Fahrten in die Süd-, Ost- und Weststeiermark und knapp 5.000 Digitalbilder hat es gebraucht. Und viel Sitzfleisch, um die Eindrücke und Informationen in Worte zu fassen. Im Juli 2010 wurden die letzten ausständigen Texte für das Opus magnum und die umfassende Bildersammlung an den Verlag übergeben. </p>
<p>Ende September 2010 wird er dann erscheinen, der Reiseführer &#8220;Steirisches Wein- und Hügelland. Kultur, Natur, Ausflüge, Wanderungen und kulinarische Ziele in der Süd-, Ost- und Weststeiermark&#8221; in der Reihe &#8220;Falters Feine Reiseführer&#8221;. Und er wird Gästen, aber auch den Bewohnern des steirischen Hügellands, wo Kürbis, Wein und Thermen gedeihen, ein guter Begleiter sein.</p>
<p><img src='http://www.textbox.at/wordpress/wp-content/material/Huegelland.jpg' alt='' /> </p>
<p><strong>Aus dem Inhalt:</strong></p>
<p><strong>Weststeiermark: Paradiese der Steirer zwischen Schilcher und Kernöl</strong><br />
Das Epizentrum des Steirertums: Stainz und alles rundherum<br />
Der sanfte Norden der Schilcher-Weinstraße: von Stainz bis Ligist<br />
Bei den Gewerken: Voitsberg – Bärnbach – Köflach und erstaunlich viel moderne Kunst<br />
Die Schilcher- und Keltenhochburg Deutschlandsberg<br />
Feuerwehrmekka und Karpfenparadies: Groß St. Florian und das Gleinzbachtal<br />
Von Geomanten und Pop-Art-Kirchen: Schwanberg und die Koralm<br />
Im Stillen Ozean. Die südliche Schilcher-Weinstraße rund um Eisbiswald<br />
Dem Öl auf der Spur. Eine Radtour durch die Weststeiermark von Anja Reiter und Anna Wieder</p>
<p><strong>Die Südsteiermark, ein Eldorado nicht nur für Weinfreunde</strong><br />
Das Tor zum Weinland: Wildon und Sausal<br />
Schätze der Geschichte: Seggauberg, Frauenberg und die Sulmtalnekropole<br />
Zwischen Hopfen und Reben: Leutschach und Umgebung<br />
Die Mutter der Weinstraßen: Auf der südsteirischen Weinstraße von Ehrenhausen über Gamlitz nach Leutschach<br />
„Schon die alten Römer …“: Leibnitz, Flavia Solva, Wagna und St. Veit am Vogau</p>
<p><strong>Südoststeiermark: Im Land der erloschenen Vulkane</strong><br />
Go south-east! Ab ins Murfeld<br />
Au! Mit dem Fahrrad von Spielfeld nach Bad Radkersburg. Ein Erlebnis von Anja Reiter und Anna Wieder<br />
Heilwasser und Geschichte: Ein Rundgang durch Bad Radkersburg<br />
In der steirischen Heimat des Traminers: Klöch und Umgebung<br />
Zwischen Wollschwein und Sammelwut: auf der südoststeirischen Hügellandweinstraße von Frutten bis St. Peter am Ottersbach<br />
Fluchtburg Feldbach<br />
Ins Vulkanland rund um Feldbach: von Paldau über Kirchberg und Kirchbach nach Gnas und Bad Gleichenberg bis Kapfenstein und Fehring<br />
Auf Weltreise durch den Norden des Vulkanlandes: Edelsbach, Auersbach und Riegersburg </p>
<p><strong>Oststeiermark: Die Thermenregion</strong><br />
Warmes Wasser und ein Klassiker des Austropop: Fürstenfeld<br />
Rundfahrt im Thermenland: Bad Blumau, Bad Waltersdorf, Therme Loipersdorf und alles dazwischen<br />
Im Zeichen der Schnecke: die cittá slow Hartberg<br />
Hirschbirn und Apfelland: von Pöllau bis Stubenberg und Puch bei Weiz<br />
Voller Energie von Weiz bis Gleisdorf</p>
<p><strong>Ganz kurz: Tipps für Graz</strong><br />
Die Sehenswürdigkeiten der steirischen Landeshauptstadt und Umgebung</p>
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		<title>Du lieber Schwan! Von Geomanten und Pop-Art-Kirchen</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 18:26:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schandor</dc:creator>
				<category><![CDATA[PR- & Pressetexte]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Reisegeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Der weststeirische Marktflecken Schwanberg im Bezirk Deutschlandsberg birgt als Geheimtipp einen der größten Schätze österreichischer Pop-Art und ist zugleich einer der eigenartigsten Orte der Schilcherregion. Ein erster Besuch in Schwanberg könnte so ausschauen: Hochsommer, halb 4 Uhr nachmittags, am Hauptplatz sind die Gehsteige hochgeklappt, die Touristeninfo hat bereits seit 12 Uhr zugesperrt, nur aus einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der weststeirische Marktflecken Schwanberg im Bezirk Deutschlandsberg birgt als Geheimtipp einen der größten Schätze österreichischer Pop-Art und ist zugleich einer der eigenartigsten Orte der Schilcherregion. </p>
<p>Ein erster Besuch in Schwanberg könnte so ausschauen: Hochsommer, halb 4 Uhr nachmittags, am Hauptplatz sind die Gehsteige hochgeklappt, die Touristeninfo hat bereits seit 12 Uhr zugesperrt, nur aus einem Lokal namens „Die Welle“ dringt Gelächter, als würde drinnen der Fasching nachgeholt. Sie treten ein, um den Weg zum Greißlermuseum zu erfragen, eine Hauptsehenswürdigkeit des Ortes. In der „Welle“ gibt es ein großes Hallo, weil ein Fremder den Raum betritt. Mit schwerer Zunge erklärt man Ihnen, wie Sie zum  Greißlermuseum kommen, nur hat das dann – auch Sammler wollen Urlaub machen – ausgerechnet im Juli geschlossen.</p>
<p>Zum Glück hat der kleine Marktflecken am Fuße der Koralm noch mehr zu bieten. Zum Beispiel Kraftplätze sonder Zahl. Obwohl die Geomantie – verstanden als Lehre von den Energieflüssen bestimmter Orte – wissenschaftlich nicht anerkannt ist, spielt sie im steirischen Tourismus eine wachsende Rolle. Insbesondere das steirische Hügelland ist voll von solchen Plätzen, die für Menschen mit entsprechenden Antennen herausragende Energieströme in sich bündeln. In Schwanberg, wo ein „Kraftweg“ mehrere geomantische Punkte miteinander verknüpft, dürften sich ein paar besonders dicke Energieadern gekreuzt haben.</p>
<p><img src='http://www.textbox.at/wordpress/wp-content/material/Schwanberg.jpg' alt='' /> </p>
<p>Die Postkartenansicht des Ortes zeigt für gewöhnlich den properen Hauptplatz mit seiner barocken Mariensäule, und über dem Markt thront auf einer Anhöhe die Josefikirche. Sie war im 19. Jahrhundert ein beliebtes Pilgerziel, aber drohte nach dem Zweiten Weltkrieg zu zerfallen. 1955 hatte der Schwanberger Pfarrer eine Idee: Er engagierte Jakob Laub, einen Gütersloh-Schüler, der frisch seine Ausbildung an der „Angewandten“ in Wien abgeschlossen hatte, das Kircheninnere neu zu gestalten. Laub machte sich unverzüglich ans Werk, aber womit vermutlich keiner gerechnet hatte, war, dass es vier Jahrzehnte dauern würde, bis Laub 1995 die Fresken abschließen konnte. </p>
<p><img src='http://www.textbox.at/wordpress/wp-content/material/Josefikirche_neu_01.jpg' alt='' /><br />
Von außen wirkt die Josefikirche wie eine graue Maus. Doch wenn man sie betritt, kann es einem die Sprache verschlagen. Die Augen wandern staunend über knallbunte Gewölbebögen und Halbpfeiler, über symbolhaft verschlüsselte, mitunter naiv in Szene gesetzte Bilder und Botschaften aus der Bibel, die stilistisch heterogen wirken, aber allesamt sensationell bunt sind. Der Kontrast zwischen Kanzel und  Altären aus dem Barock einerseits und dem Farbenrausch Jakob Laubs andererseits könnte nicht spannungsgeladener sein. Und dennoch ist die Josefikirche  – im Gegensatz zur Bärnbacher Hundertwasserkirche – bisher ein absoluter Geheimtipp geblieben.</p>
<p>Den Schlüssel zur poppigsten Kirche der Steiermark erhält man an der Rezeption vom Schwanberger Moorbad am Hauptplatz. Das Kurbad, in dem gegen rheumatische Beschwerden und Leiden des Gelenks- und Knochenapparates Moorpackungen verabreicht werden, wurde Anfang der 1970er-Jahre im ehemaligen Kapuzinerkloster eingerichtet. Da seit seiner Eröffnung viel Wasser aus steirischen Thermalquellen gesprudelt ist und ein Herumliegen in gesundem Schlamm nicht mehr so anziehend wirkt wie in den früheren 1970ern, soll das Schwanberger Heilbad in den kommenden Jahren renoviert und um einen zeitgemäßen Wellnessbereich erweitert werden. Verspricht zumindest die Politik.</p>
<p><strong>Kreiskys Sohn </strong><br />
Schwanberg ist vor fast 1000 Jahren als Untersiedlung einer Burg entstanden, die im 15. Jahrhundert durch ein Renaissanceschloss ersetzt wurde. Das Schloss liegt in einem Waldstück über dem Ort und beherbergt seit 1892 ein Pflegeheim für chronisch Kranke in psychiatrischer Behandlung. Wenn Ihnen also, so wie mir, bei der Besichtigung des Schlosshofes ein Mann begegnet, der sich als Sohn von Bruno Kreisky ausgibt und Ihnen 20.000 Schilling anbietet, damit Sie ihn nach Zeltweg chauffieren, dann besteht kein wirklicher Grund zur Beunruhigung. Es liegt einfach an den besonderen Schwanberger Kraftlinien.</p>
<p>Der Initiator des Schwanberger &#8220;Kraftweges&#8221; ist Heinrich Pansi, seines Zeichens Künstler, Fotograf, Trommellehrer, Gartengestalter und Ausstellungsmacher. In seiner „Lebensschmiede“ in einem sorgsam restaurierten Schmiedegebäude aus dem frühen 19. Jahrhundert stellt er Skulpturen, Objekte, Bilder und Kunsthandwerk aus eigener und fremder Produktion aus. Hier erhalten Sie auch den Folder zum Schwanberger &#8220;Kraftweg&#8221;. Der beginnt in der &#8220;Lebensschmiede&#8221;, führt in einem Bogen zu Moorbad, Josefikirche und Schloss und endet beim sehenswerten  „Greißlermuseum“ von Antiquar Andreas Brunner. In seinem Vierkanthof aus dem Jahr 1851 hat der Antiquitätenhändler altes, vorwiegend bäuerliches Mobiliar zusammengetragen und in geschmackvoll ausgestatteten alten Bauernstuben ausgestellt. Als Zugpferd hat Brunner mit den Hinterlassenschaften von sechs ländlichen Greißlereien ein „Greißlermuseum“ eingerichtet, in dem man – von Zwirnspulen bis zur Auswahl an Nachttöpfen – in die längst versunkenen Welten alter Kramläden eintauchen kann. Aber bitte nur als Individualtourist, denn Busladungen voller Leute sind dem resoluten Hausherrn ein Gräuel.</p>
<p><em>Werner Schandor</em></p>
<blockquote><p>Eine leicht gekürzte Version dieses Textes ist am 24. Juli in der Tageszeitung <a href="http://derstandard.at/1277339021304/Ach-du-lieber-Schwan-am-Fusse-der-Koralm">&#8220;Der Standard&#8221;</a> erschienen.</p></blockquote>
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		<title>Edition Dürer – jetzt erweitert!</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 08:05:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schandor</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Lektorate]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Produktpalette von Format Werk ist wieder gewachsen! Rund um den &#8220;Klassiker&#8221;, den beliebten Dürer Hasen-Zeichenblock, ist die neue &#8220;Edition Dürer&#8221; entstanden. Die Edition umfasst mittlerweile 23 Produkte, die das ganze Spektrum der Themen Kreativität und Zeichnen abdecken. Neben dem Original Dürer Hasen-Zeichenblock mit gekörntem Qualitätszeichenpapier gibt es ab sofort Naturpapierblöcke und Zeichenblöcke Offset im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Produktpalette von Format Werk ist wieder gewachsen! Rund um den &#8220;Klassiker&#8221;, den beliebten Dürer Hasen-Zeichenblock, ist die neue &#8220;Edition Dürer&#8221; entstanden. Die Edition umfasst mittlerweile 23 Produkte, die das ganze Spektrum der Themen Kreativität und Zeichnen abdecken. Neben dem Original Dürer Hasen-Zeichenblock mit gekörntem Qualitätszeichenpapier gibt es ab sofort Naturpapierblöcke und Zeichenblöcke Offset im Sortiment. Abgerundet wird das Sortiment von Tusche-, Millimeter- und Transparentpapierblöcken.</p>
<p><img src='http://www.textbox.at/wordpress/wp-content/material/drerhaseZB.jpg' alt='\&quot;D&Atilde;&frac14;rer Hase\&quot;-Zeichenblock' /> </p>
<p>Dem hohen Anspruch an die Edition Dürer-Produktpalette wird mit absoluten Qualitätspapieren und der Produktion in Österreich begegnet. So können wir die qualitativen Anforderungen erfüllen, die in den unterschiedlichen Kreativbereichen an das Material gestellt werden.</p>
<p><strong>Zeichne wie Dürer!</strong><br />
Unter dem Titel &#8220;Zeichne wie Dürer!&#8221; können SchülerInnen nach eigenen Vorstellungen einen &#8220;Dürer Hasen&#8221; zeichnen und diesen bis 1. Juli 2010 an das Format Werk schicken. Unter allen Einsendungen werden 100 Eintrittskarten für die Albertina sowie weitere Sachpreise verlost. Die Albertina in Wien birgt eine der größten und wertvollsten grafischen Sammlungen der Welt. Und in der Albertina befindet sich auch das Format Werk-Atelier, wo die schönsten Zeichnungen des 4. Dürer-Zeichenwettbewerbes ausgestellt werden. Alle Informationen zu diesem Zeichenwettbewerb finden Sie unter: www.duererhase.com</p>
<blockquote><p>Weitere Informationen: <a href="http://www.formatwerk.com/de/marken_hase.asp" target="_blank">Format Werk</a></p>
<p>PS: Die Textbox verfasst und lektoriert B2B- und News-Texte für Format Werk, Österreichs führenden Hersteller von Papierwaren für Schule und Büro</p></blockquote>
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		<title>Wenn Elektroautos Sonne tanken</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 13:21:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schandor</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Forschung & Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Pressetexte]]></category>

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		<description><![CDATA[Elektroautos sind nicht nur gut für die Umwelt, sie werden künftig auch einen Fixplatz an der Sonne haben – nämlich um einen Teil ihres Energiebedarfs mit Solarenergie zu decken. Im Rahmen von E3Car, Europas größtem Forschungsprojekt für Elektrofahrzeuge, arbeiten ElektronikerInnen der FH JOANNEUM Kapfenberg daran, Solarpaneele, die fix am Fahrzeug montiert sind, so zu optimieren, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Elektroautos sind nicht nur gut für die Umwelt, sie werden künftig auch einen Fixplatz an der Sonne haben – nämlich um einen Teil ihres Energiebedarfs mit Solarenergie zu decken. Im Rahmen von E3Car, Europas größtem Forschungsprojekt für Elektrofahrzeuge, arbeiten ElektronikerInnen der FH JOANNEUM Kapfenberg daran, Solarpaneele, die fix am Fahrzeug montiert sind, so zu optimieren, dass damit der Bordelektronik von Elektrofahrzeugen maximale Energie zugeführt werden kann. So bleibt den Fahrzeugbatterien mehr Energie für den Elektromotor.</p>
<p>Elektroautos sind umweltfreundlich, aber sie sind in Sachen Reichweite, „Betankung“ und Anschaffungskosten den Benzinkarossen noch unterlegen. Um im Zukunftsmarkt der Elektrofahrzeuge die Nase vorn zu haben, läuft in der Automobilindustrie längst schon ein globales Wettrennen um verbesserte Technologien. Europas größter Forschungsverbund in Sachen Elektrofahrzeuge heißt E3Car: Unter diesem Namen wollen insgesamt 33 Projektpartner bis 2012 die Effizienz von Elektrofahrzeugen um 35 Prozent steigern. Das Transferzentrum von „Elektronik und Technologiemanagement“ (ETM) der FH JOANNEUM Kapfenberg ist dabei in Gesellschaft von Weltkonzernen wie Fiat, Audi, Philips, Bosch und dem Chiphersteller Infineon. Letzterer zeichnet für die Gesamtkoordination des 44 Millionen-Euro-Projekts verantwortlich.</p>
<p>Die Europäer haben sich die Ziele hoch gesteckt: Effizienzsteigerung und die Integration elektronischer Komponenten sollen den Energiebedarf von Elektroautos um 35 Prozent senken. Um das zu erreichen, werden neue Hochleistungs-Halbleitertechnologien entwickelt und für die Optimierung von Spannungskonverter, Battery Management und Fahrzeug-Sensoren angewandt. Die FH JOANNEUM hat die Aufgabe übernommen, den Ertrag von Photovoltaikmodulen am E3Car Demonstrator mittels Maximum Power Point Tracking (MPPT) auf Zellebene zu optimieren, um mit einem Maximum an Solarenergie Klimalüfter, Fensterheber, Scheibenwischer und andere Komponenten der Bordelektronik betreiben zu können. Auf diese Weise wird die Fahrzeugbatterie entlastet, und das Auto kann bis zu 2000 km höhere Reichweiten pro Jahr erzielen.</p>
<p><strong>Leistungselektronik gegen Leistungseinbrüche</strong><br />
Das Hauptproblem, das die Kapfenberger Elektronik-ExpertInnen zu lösen haben, ist eine spezifische Eigenheit von Photovolatikanlagen: Bei seriell geschalteten Solarzellen können selbst kleinflächige Abschattungen auf einzelnen Zellen die Leistung des ganzen Solarmoduls zum Einbruch bringen. Daher werden derzeit Bypass-Dioden eingesetzt, um leistungsschwache Zellen vor Zerstörung zu bewahren. „Diese Maßnahme reicht bei ebenen Paneelen“, erklärt Projektkoordinatorin DI (FH) Manuela Midl. „Am Auto aber sind die Solarzellen häufigen Licht-Schattenspielen ausgesetzt, zusätzlich ergibt sich eine Ertragsminderung bereits durch die Krümmung der Oberfläche. Daher haben wir im Rahmen des E3Car eine integrierte Schaltung entwickelt, die das ‚Maximum Power Point Tracking‘ elektronisch für kleine Zellgruppen erledigt, und mehrfach im Modul integriert werden kann. Wir können dadurch aus leistungsschwachen Solarzellen immer noch das Maximum an Leistung herausholen.“ Außerdem werden neben der elektronischen Leistungsanpassung der Zellgruppen auch Fragen der Kühlung und Montage im Hinblick auf die speziellen Anforderungen im mobilen Betrieb in Angriff genommen.</p>
<p>Insgesamt neun Leute arbeiten an der FH JOANNEUM Kapfenberg an dem Projekt, davon vier Studierende des Master-Studiums „Advanced Electronic Engineering“. Ein Jahr nach dem Projektstart ist man an der FH JOANNEUM nach umfangreichen Simulationen dabei, erste Prototypen zu bauen. Diese werden in den FH-eigenen Elektroniklabors auf Herz und Nieren getestet und weiter optimiert. Wenn im nächsten Schritt die endgültigen Spezifikationen für den Schaltkreis stehen, werden die Daten an den Projektpartner TU Wien übermittelt, der daraus einen Chip entwickelt, der schließlich von austriamicrosystems gefertigt werden wird.</p>
<p>„Das gesamte System Elektrofahrzeug zu kennen, zu verstehen und Teil eines so mächtigen Entwicklungskonsortiums zu sein, ermöglicht es uns, auf höchstem Level mit Top-Partnern auf diesem Gebiet zu diskutieren und das Elektrofahrzeug der Zukunft aktiv mitzugestalten“, sagt Projektkoordinatorin Manuela Midl. „Das ist höchst innovativ und daher höchst spannend!“</p>
<p><strong>Forschungsschwerpunkt Emissionsfreie Mobilität</strong><br />
Die Arbeiten am E3Car sind Teil eines Forschungsschwerpunktes am FH-Transferzentrum „Elektronik und Technologiemanagement“. FH-Prof. Dr. Hubert Berger, der Leiter des Transferzentrums: „Da wir als übergeordneten Schwerpunkt unserer F&#038;E-Aktivitäten das Thema der Zero Emission Mobility definieren, beschäftigen wir uns auch mit der Stromerzeugung aus regenerativen Quellen. Das größte Entwicklungspotenzial sehen wir dabei in der Photovoltaik. Im Rahmen von E3Car können wir nun zeigen, welche Möglichkeiten sich beim praktischen Einsatz der Photovoltaikanlagen in Elektrofahrzeugen auftun. Und das Projekt ebnet uns auch den Weg für künftige Projektpartnerschaften auf diesem Gebiet.“</p>
<blockquote><p>textbox-Pressetext für die <a href="http://www.fh-joanneum.at" target="_blank">FH JOANNEUM</a></p></blockquote>
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		<title>Wo Manager verstehen lernen</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 14:58:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schandor</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Presseankündigungen]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Schweizer Kommunikationsexperte Prof. Rolf Hichert hält am 18. März im Audimax der FH JOANNEUM Kapfenberg einen öffentlichen Vortrag über die Tücken von Managementberichten. Der Studiengang „Industriewirtschaft/Industrial Management“ feiert heuer sein 15-jähriges Bestehen und bittet daher übers Jahr verteilt Spitzenmanager und Top-Consulter zu 15 Vorträgen, Präsentationen und Seminaren in den Audimax der FH JOANNEUM Kapfenberg. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Schweizer Kommunikationsexperte Prof. Rolf Hichert hält am 18. März im Audimax der FH JOANNEUM Kapfenberg einen öffentlichen Vortrag über die Tücken von Managementberichten.</p>
<p>Der Studiengang „Industriewirtschaft/Industrial Management“ feiert heuer sein 15-jähriges Bestehen und bittet daher übers Jahr verteilt Spitzenmanager und Top-Consulter zu 15 Vorträgen, Präsentationen und Seminaren in den Audimax der FH JOANNEUM Kapfenberg. Am Donnerstag, dem 18. März, ist ab 18 Uhr der Kommunikationsexperte Prof. Rolf Hichert aus der Schweiz am Wort. Er spricht darüber, „Warum viele Manager ihre Berichte nicht verstehen (können)“ – und stellt in seinem Vortrag auch gleich die Regeln vor, die es braucht, damit Managementberichte bei ihrer Zielgruppe Interesse wecken. Der Eintritt zum Vortrag ist frei.</p>
<blockquote><p><strong>Prof. Dr.-Ing. Rolf Hichert (Hichert+Partner AG, Kreuzlingen/Konstanz):</strong><br />
<strong>Warum viele Manager ihre Berichte nicht verstehen (können)</strong></p>
<p>Donnerstag, 18.03.2010, 18 &#8211; 19:30 Uhr<br />
AUDIMAX, FH JOANNEUM Kapfenberg, Werk-VI-Straße 46, 8605 Kapfenberg</p>
<p><strong>Weitere Informationen: </strong><br />
<a href="http://www.fh-joanneum.at/iwi" target="_blank">www.fh-joanneum.at/iwi</a></p></blockquote>
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		<title>Digitale Welten zum Angreifen</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 11:30:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schandor</dc:creator>
				<category><![CDATA[PR- & Pressetexte]]></category>
		<category><![CDATA[PR-Texte]]></category>
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		<description><![CDATA[Daimler nützt das neuartige MRI-System in seiner Designabteilung, und MAGNA Steyr Fahrzeugtechnik setzt es auf Messen ein, um Interessenten neue Entwicklungen wie die Fahrzeugstudie Mila noch anschaulicher nahezubringen. Denn das „Mixed Reality Interface“ (MRI) ist die vielleicht einfachste, sicher aber eine der verblüffendsten Möglichkeiten, komplexe virtuelle Inhalte auf spielerische Weise zu präsentieren. Das System kombiniert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Daimler nützt das neuartige MRI-System in seiner Designabteilung, und MAGNA Steyr Fahrzeugtechnik setzt es auf Messen ein, um Interessenten neue Entwicklungen wie die Fahrzeugstudie Mila noch anschaulicher nahezubringen. Denn das „Mixed Reality Interface“ (MRI) ist die vielleicht einfachste, sicher aber eine der verblüffendsten Möglichkeiten, komplexe virtuelle Inhalte auf spielerische Weise zu präsentieren. Das System kombiniert die Haptik eines Brettspieles mit den Möglichkeiten der virtuellen Realität und arbeitet dabei mit allen wichtigen Echtzeit-3D-Programmen zusammen. Nach erfolgreichen Anwendungen in der Fahrzeugindustrie präsentiert MRI-Erfinder Thomas Kienzl vom Grazer Unternehmen <a href="http://www.kommerz.at" target="_blank">Komme®z</a> im Dezember 2009 bei der Autodesk University in Las Vegas eine eigene Version für Architekturbüros.</p>
<p><img src='http://www.textbox.at/wordpress/wp-content/material/MRI_1.jpg' alt='' /> </p>
<p>Das „Mixed Reality Interface“ (MRI) macht die Navigation durch virtuelle Welten simpel wie nie zuvor: Stellen Sie sich vor, Sie spielen auf einem Glastisch ein Brettspiel, zum Beispiel „Mensch ärgere dich nicht“. Während Sie am Spielfeld eine Figur bewegen, nimmt eine Kamera unter dem Tisch die Bewegungen auf, sendet die Signale an eine Workstation, die Ihre Züge 1:1 in einen virtuellen Raum überträgt, den Sie auf einem Monitor sehen können. Das heißt, Sie verfolgen auf einem Monitor aus der Sicht der Spielfigur – die Ihre Sicht ist –, wie sich die Figur im Raum bewegt. So beeinflussen Sie mit dem MRI Parameter wie Blickwinkel, Augenhöhe, Bewegungsgeschwindigkeit einer Animation oder auch komplexe Konfigurationen, indem Sie einfach eine Figur über die Glasplatte führen. Das Resultat ist eine verblüffende, intuitive 3D-Erfahrung für Anwender, die mit 3-D-Programmen ansonsten wenig am Hut haben; digitale und physische Welt greifen ineinander und sorgen bei Präsentationen mit dem MRI für einen Aha-Effekt, mit der auch Konfuzius seine Freude hätte: &#8220;Erzähle mir und ich vergesse, zeige mir und ich erinnere mich, lass es mich tun und ich verstehe,&#8221; wusste der Weise.</p>
<p><strong>Navigieren via Mustererkennung</strong><br />
Das MRI-System setzt dort an, wo 3D-Anwendungen den ungeschulten Usern oft Probleme bereiten: bei der Steuerung. Das MRI lässt sich intuitiv steuern. Die Basis des Systems besteht aus einer Glasplatte, unter der sich eine Kamera befindet, die die Bewegung von Figuren auf der Platte verfolgt. Das MRI kann mit allen erdenklichen Figuren gesteuert werden – Modellautos, Männchen oder mit jedem anderen Objekt, das in eine Hand passt. Dazu muss lediglich ein Klebeetikett an der Unterseite des gewünschten Objekts angebracht werden, und schon kann es zur Navigation verwendet werden. Diese Figur ist der Scout durch die virtuellen Welten. Der User nimmt die Sichtweise der Figur auf der Glasplatte ein und spaziert so ganz einfach durch jeden nur erdenklichen virtuellen Raum oder – er kann wie in der Fahrzeugindustrie – die virtuellen Modelle neuer Fahrzeuge begutachten, als ob er davorstehen würde.</p>
<p>Das Basiskonzept des MRI beruht auf Mustererkennung. Die Navigation erfolgt, indem Marker auf einer hinterleuchteten Glasplatte bewegt werden. Die Kamera erkennt die Marker, die Signale werden am Computer in Steuerdaten umgewandelt und an eine Realtime Engine geschickt, die über Netzwerk- oder USB-Kabel mit dem MRI verbunden ist. Das MRI-System kann via API in alle wichtigen 3D-Softwarepakete implementiert werden. Auch lässt sich das Design der Navigationsoberfläche frei formen, wodurch das MRI sowohl in kleine, transportable Geräte verbaut werden kann, aber auch die Dimension von großen Tischinstallationen annehmen kann. Für spezielle Anwendungen lässt zusätzlich ein Beamer integrieren, der Inhalte auf die Navigationsoberfläche projiziert. </p>
<p><strong>Zielgruppe: ungeübte Nutzer von Echtzeit-3D-Software</strong><br />
Das „Mixed Reality Interface“ wurde vom Grazer Architekten und Ausstellungsgestalter Thomas Kienzl erfunden und wird von seiner Firma Komme®z in Zusammenarbeit mit Kunden und Softwareunternehmen wie Autodesk ständig weiterentwickelt. Das Mitte der 1990er-Jahre gegründete Unternehmen Komme®z kann auf jahrelange Erfahrung in innovativer Ausstellungsarchitektur verweisen und bringt umfassendes Know-how in die Realisierung von Projekten und Arbeiten im Bereich visueller Medien und Interaktionsdesign (Mensch-Maschine-Interaktion) ein. Die Dienstleistungen des in Graz ansässigen Unternehmens umfassen maßgeschneiderte Lösungen im Bereich Visualisierungen und interaktive Installationen.<br />
„Weil die User des MRI mit den Figuren etwas zum Angreifen haben, das sie in der virtuellen Welt repräsentiert, springt der Funke auch für ungeübte Anwender sofort über. Dadurch eignet sich die MRI-Technologie hervorragend für alle Bereiche, in denen Menschen mit 3D-Software konfrontiert werden, die nicht täglich mit derartigen Programmen zu tun haben“, sagt Thomas Kienzl. „Das MRI ist in erster Linie nicht für den Ingenieur, sondern für den Vorstand und für die Kunden da“, so Kienzl weiter, „also für Personen, die nicht hauptberuflich mit dem Abrufen von Daten oder Betrachten von digitalen Modellen beschäftigt sind. Durch die haptischen Qualitäten des Systems und seine einfache Bedienung lässt sich die MRI-Technologie in allen Bereichen von der Produktentwicklung bis zum Marketing sehr gut einsetzen.“<br />
Wie das MRI in Kombination mit 3D-Programmen in Produktentwicklung und Marketing genutzt werden kann, beschreiben zwei aktuelle Anwendungsbeispiele aus der Fahrzeugindustrie.</p>
<p><strong>Beispiel 1: Das MRI bei internen Designpräsentationen bei Daimler</strong><br />
Die Designabteilung von Daimler in Sindelfingen setzt einen MRI-Tisch bei internen Sitzungen ein. Das MRI steht vor der Powerwall, auf der ein ausgereifter, detailgetreuer Fahrzeugentwurf 1:1 dargestellt wird; als Echtzeit-Software fungiert Autodesk Showcase. Das MRI kommuniziert mit Showcase über ein Plug-in. Der Operator justiert unterschiedliche Parameter, wie z. B. Damping, Aufhöhe, Szenengröße im Verhältnis zur Tischgröße usw. Die Kombination aus Powerwall, MRI und Showcase erlaubt es dem Vorstand, selbstständig das visualisierte Fahrzeug von innen und allen Seiten zu betrachten – einfach, indem die Betrachter die Figuren und das Fahrzeugmodell auf dem MRI-Tisch verschieben. Da mit dem MRI-System auch ungeübte Personen sehr schnell aktuelle Fahrzeugstudien bzw. neue Modelle in anspruchsvollen 3D-Programmen betrachten können, verwendet das Daimler-Team das MRI-Showcase-System mittlerweile auch für die Öffentlichkeitsarbeit bei Veranstaltungen und Messen. Das breite Einsatzspektrum, kombiniert mit geringer Vorbereitungszeit, erleichtert die tägliche Arbeit in der Designentwicklung und ermöglicht es darüber hinaus, bei besonderen Anlässen publikumswirksame Auftritte in kürzester Zeit zu bewerkstelligen.</p>
<p><img src='http://www.textbox.at/wordpress/wp-content/material/MRI_2.jpg' alt='' /> </p>
<p><strong>Beispiel 2: Das MRI auf Messe-Präsentationen bei Magna </strong><br />
Das Marketingteam von Magna Steyr Fahrzeugtechnik und Magna Powertrain in Graz und Detroit setzt bei Tech-Shows und Messen auf die MRI-Technologie. Sämtliche 3D-Daten der Magna-Prototypen Mila Alpin 2008 und Mila EV 2009 wurden in eine Echtzeit-Umgebung eingearbeitet. Diese Applikationen werden als einfache Mausvariante für Besprechungen und Meetings genutzt, bei Messen und Events aber mit einem MRI-System bedient. Dazu beinhaltet die Applikation zusätzlich zu den 3D-Daten der Fahrzeuge auch Grafiken, Videos, Zeichnungen und Powerpoint-Seiten. Diese Informationen werden auf Messen vom Magna-Personal über Zusatzfiguren abgerufen. Das hat den großen Vorteil, dass der Messebesucher, der das Fahrzeug betrachtet, neugierig wird und im Gespräch mit dem Standbetreuer umfangreiche Zusatzinformationen erhält, während er mit dem MRI das Fahrzeugmodell virtuell erkunden kann. Dem System kommt hier also eine Appetizer-Funktion zu, mit dem sich bei Bedarf detaillierte Informationen abrufen lassen.</p>
<p><strong>MRI für Architekturbüros</strong><br />
Mit Kunden wie der Daimler AG und Magna Steyr Fahrzeugtechnik hat sich das MRI im Automotive Engineering als innovative Präsentationstechnologie bewährt, die die Navigation durch virtuelle Welten vereinfacht. Das „Mixed Reality Interface“ von Komme®z drängt sich aber auch geradezu für den Einsatz in der Architektur auf, wenn es darum geht, Bauherren, Wettbewerbsmitglieder, Investoren oder Anrainer von Großprojekten virtuelle Modelle begehen und optional sogar in die Planung eingreifen zu lassen. </p>
<p>Die Entwicklung der Architektenlösung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Project Newport von Autodesk. Ein Demovideo auf der Homepage von <a href="http://labs.blogs.com/video/TED_MRI_v3.wmv" target="_blank">Project Newport </a> zeigt, wie das MRI hier arbeiten wird. „Aufgrund der sehr unterschiedlichen Arbeitsweise von Produktdesignern und Architekten werden für diesen Markt vollständig eigene Geräte entwickelt“, sagt Thomas Kienzl, der als Ausstellungsarchitekt die Bedürfnisse der Planer aus eigener Erfahrung kennt. Mit dem MRI-Newport-System können Architekten und Auftraggeber nicht nur virtuell ein geplantes Gebäude begehen, sondern es lassen sich auch Änderungen in der Ausstattung, wie zum Beispiel Wandfarben oder verschiedene Materialien von Einbauten, ganz einfach darstellen. So werden die Grundvorzüge des MRI-Systems – die intuitive Nutzung und universelle Kombinationsmöglichkeit mit virtuellen Umgebungen – mit neuen Features kombiniert, wo Planer und Entscheidungsträger auf einfachste Weise gemeinsam zu Designlösungen finden können.</p>
<blockquote><p>erschienen in:<br />
Digital Production, Heft 02/2010<br />
Textbearbeitung: werner schandor/textbox</p></blockquote>
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		<title>Festivalland Steiermark</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 14:15:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schandor</dc:creator>
				<category><![CDATA[PR- & Pressetexte]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Kulturland Steiermark ist in Feierlaune: 2010 bieten fast 60 Festivals rund ums Jahr konzentrierten Kulturgenuss hoch vom Dachstein an bis in die Murebene. Das künstlerische Spektrum reicht von Musik in allen Ausprägungen über Theater und Musiktheater bis hin zu bildender Kunst, Film, Literatur und Comedy. Die Kulturservice Gesellschaft Steiermark (KSG) hat in ihrem Newsletter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Kulturland Steiermark ist in Feierlaune: 2010 bieten fast 60 Festivals rund ums Jahr konzentrierten Kulturgenuss hoch vom Dachstein an bis in die Murebene. Das künstlerische Spektrum reicht von Musik in allen Ausprägungen über Theater und Musiktheater bis hin zu bildender Kunst, Film, Literatur und Comedy. </p>
<p><img src='http://www.textbox.at/wordpress/wp-content/material/festivalnewsletter.jpg' alt='' /> </p>
<p>Die Kulturservice Gesellschaft Steiermark (KSG) hat in ihrem Newsletter 02/2010 dem steirischen Kulturfestivals das Schwerpunktthema gewidmet. Die redaktionelle Betreuung oblag der Textbox. Hier geht&#8217;s zum Download des vierseitigen <a href='http://www.textbox.at/wordpress/wp-content/material/ksg_Festivals_kl.pdf' title='KSG-Newsletter spezial 02 2010'>KSG-Newsletter spezial 02 2010</a>. (Downloadgröße 670 KB).</p>
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