Buddhistische Reliquien noch bis 13. 3. 2011 in Graz

Hunderttausende Menschen rund um den Globus haben sich bereits von der Botschaft des Friedens und des Mitgefühls ansprechen lassen, den die Schau buddhistischer Reliquien im Rahmen des internationalen Maitreya-Projekts in die Welt trägt.  Am Samstag, 12.3., und Sonntag, 13.3., sind die Reliquien Buddhas und wichtiger buddhistischer Meister jeweils von 10 bis 19 Uhr im buddhistischen Zentrum She Drup Ling in Graz zu sehen. Die Ausstellung ist jedermann frei zugänglich. Für die Betrachtung der Reliquien gibt keine Benimmregeln oder Förmlichkeiten. Die Veranstalter bitten einfach darum, sich den Stücken respektvoll und achtsam zu nähern.

Buddhistische Reliquien bestehen nicht aus Knochensplittern oder persönlichen Besitztümern, sondern zumeist aus perlenartigen Kristallen, die nach der Einäscherung in der Asche der Meister gefunden wurden. Auf Tibetisch werden sie Ringsel genannt. Nach buddhistischer Weltsicht tragen diese Relikte die erleuchteten Qualitäten der Meister – Mitgefühl und Weisheit – in sich.

„Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die buddhistischen Reliquien in Ländern, in denen Gewalt an der Tagesordnung steht, beispielsweise Mexiko oder Kolumbien, extrem viele Besucher anlocken“, erklärt die buddhistische Nonne Siliana Bosa aus Italien, die gemeinsam mit dem Australier Andy Melnic seit 5 Jahren auf ihrem Weg um die Welt begleitet. „Und man hat uns auch berichtet, dass für die Gewalt während der Zeit der Ausstellung abgenommen hat“, erzählt Siliana Bosa.

Das Maitreya-Projekt
Bei der Reliquienschau kann freiwillig für das Maitreya-Projekt gespendet werden. Dieses Projekt wird vom tibetischen Mönch Lama Zopa Rinpoche geleitet und hat zum Ziel, im nordindischen Kushinagar – dem Ort, an dem Buddha ins Nirwana einging – neben Nachhaltigkeits- und Sozialprojekten auch eine 152 m hohe Buddha-Statue zu errichten, in der die gesammelten Reliquien eine Heimstatt finden sollen.

„Die zweite Seite des Projekts ist es, dass wir mit der Schau den Keim von Frieden und Mitgefühl, den diese Reliquien in den Menschen spiegeln, in die Herzen pflanzen wollen,“ erklärt Siliana Bosa. Dies wünscht sich auch die Leiterin des buddhistischen Zentrums She Drup Ling, Ani Jamyang (Beate Zweytick): „Die Energie der Reliquien und der Impuls, der aus ihnen kommt, möge beitragen zu mehr Frieden und Mitgefühl auf der Welt.“

Den Ehrenschutz für die Ausstellungen in Wien und Graz hat die staatlich anerkannte Österreichische Buddhistische Religionsgesellschaft (ÖBR) übernommen.

Weitere Informationen:
Buddhistisches Zentrum She Drup Ling
Griesgasse 2, 8020 Graz
Ansprechperson: Ani Tenzin Jamyang (Beate Zweytick)
Tel. 0699 12151291
E-Mail: office@shedrupling.at
www.shedrupling.at