Begnadet für das Schiache?

Es ist einer der großen Widersprüche des Landes: Zum einen sind die Österreicher sehr stolz auf die landschaftlichen Schönheiten der Alpenrepublik. Zum anderen hindert das kaum wen daran, die Gegend mit anspruchslosen Bauten zu verschandeln.

Die Auswirkungen der zahnlosen Raumplanung im Lande sind für jeden augenfällig: Es gibt Asphaltwüsten an den Ortseinfahrten, wo sich Einkaufszentren und Gewerbehallen abwechseln. Im Gegenzug veröden Ortskerne in den Regionen. Und in den Speckgürteln, die sich um die größeren Städte legen, ufern gesichtslose Einfamilienhaussiedlungen aus. Das unverbaute Land wird immer weniger.

Folder „Baukultur kompakt“

Was kann man dagegen tun? Die Republik Österreich versucht es unter anderem mit Aufklärung. Die im Bundeskanzleramt angesiedelte „Geschäftsstelle des Beirats für Baukultur“ hat einen Folder aufgelegt, der schnell und kompakt über die Problemlage in Sachen Baukultur informiert. Dabei geht es um den Boden als Ressource, um das Verhältnis von Stadt und Land, um die Notwendigkeit leistbaren Wohnens und um kommunale Gestaltungsbeiräte als gutes Instrument, um die Qualität der Bauten zu steigern.

Erhältlich ist der Folder „Baukultur kompakt“ direkt beim Beirat für Baukultur.

Der Text zum Folder „Baukultur kompakt“ wurde in Abstimmung mit den Mitgliedern des Beirats für Baukultur von der Textbox erstellt.