Ans Unglück der Tibeter erinnern

Eine Solidaritätsveranstaltung im Grazer Volksgarten am 10. März 2014 und die Tibet-Filmtage von 13. bis 16. März im Grazer Rechbauerkino erinnern an das unglückliche Schicksal der Tibeter unter chinesischer Herrschaft.

20 Selbstverbrennungen von Tibeterinnen und Tibetern allein im letzten Jahr weisen auf den verzweifelten Widerstand gegen die Unterdrückung des tibetischen Volkes durch die Chinesen hin. Beim historischen Volksaufstand der Tibeter, der am 10. März 1959 begann und binnen zwei Tagen von der chinesischen Armee blutig niedergeschlagen wurde, kamen über 80.000 Tibeter ums Leben. An diese dramatischen Ereignisse und an die nach wie vor prekäre Situation der Tibeter in ihrem eigenen, von China einverleibten Land erinnern am 10. März zahlreiche Veranstaltungen rund um den Globus.

In Graz findet am 10. März um 17 Uhr eine Gedenkveranstaltung beim buddhistischen Friedens-Stupa im Volksgarten statt.

Tibet-Filmtage im Rechbauerkino von 13. bis 16. März
Von 13. bis 16. März stehen dann die 11. Tibet-Filmtage im Grazer Rechbauerkino auf dem Programm. Fünf Dokumentarfilme beschäftigen sich mit traditioneller tibetischer Medizin, dem Leben buddhistischer Nonnen im Kloster, mit der alten tibetischen Bön-Religion und mit der aktuellen politischen Lage in Tibet sowie dem Leben im Exil. Nach den Filmvorführungen stehen zumeist die Regisseure oder Tibet-Experten für Diskussionen zur Verfügung. Eröffnet werden die Tibet-Filmtage von Altbürgermeister Alfred Stingl.

Die Tibet-Tage werden vom Grazer Buddhistischen Zentrum She Drup Ling gemeinsam mit dem Filmzentrum im Rechbauerkino veranstaltet. Spenden im Rahmen der der Tibet-Tage kommen dem Dolma Education Fund zugute, der die Ausbildung von exiltibetischen Kindern fördert.

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Weitere Informationen:
She Drup Ling Graz
Buddhistisches Zentrum
Griesgasse 2
8020 Graz
Tel.: +43-699-12151291
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