Botschafterinnen für Technikberufe

Junge Technikerinnen informieren Mädchen über technische Lehrberufe. Mit diesen „MINT-Botschafterinnen“ sowie Vernetzung und Beratung möchte die Initiative „Open MINT“ mehr begabte Mädchen für eine technische Lehre in der Steiermark gewinnen.

Die 15-jährige Laura Leperneg (rechts im Bild), die 16-jährige Lisa Benedikt (links) und die 22-jährige Isabella Wippel (Mitte) haben eines gemeinsam: Die jungen Frauen aus Graz und Umgebung haben sich für einen technischen Lehrberuf entschieden. Laura Leperneg ist angehende Zerspanungstechnikerin bei M&R Automation in  Grambach, Lisa Benedikt lernt Maschinenbautechnik bei der Grazer Andritz AG, und Isabella Wippel wurde bei Sappi in Gratkorn zur Elektrotechnikerin ausgebildet.

Die jungen Frauen sind drei von über 20 angehenden steirischen Technikerinnen, die als MINT-Botschafterinnen bei Berufsinformationsveranstaltungen in Schulen und auf Messen interessierte Mädchen über die Chancen und Ausbildungsmöglichkeiten technischer Berufe informieren sollen. MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – Berufsfelder, in denen Frauen chronisch unterrepräsentiert sind.

Begabte Mädchen für technische Lehrberufe gewinnen

2016 startete in Graz das Projekt Open MINT, das durch neue Zugänge, Vernetzung und individuelle Beratung mehr begabte Mädchen für technische Lehrberufe gewinnen will. „Unsere MINT-Botschafterinnen sollen anderen Mädchen, die sich für eine technische Lehre interessieren, den übertriebenen Respekt vor diesen Berufen nehmen, indem sie mit ihrem Vorbild zeigen, dass sich junge Frauen in diesen Berufsfeldern bestens bewähren,“ sagt Initiatorin Ridi M. Steibl. Zusätzlich entwickelt Open MINT in Zusammenarbeit mit Betrieben Best-Practice-Szenarien, und für Interessentinnen an technischen Berufen werden individuelle Beratungen angeboten.

„Technische Berufe bieten jungen Frauen hervorragende Karriere- und Verdienstmöglichkeiten“, sagt Gottfried Krainer, Lehrlingsstellenleiter der WKO Steiermark. „Open MINT möchte mehr begabte Mädchen für diese Berufe gewinnen. Das ist ganz im Interesse der steirischen Wirtschaft, daher unterstützen wir diese Initiative.“

Open MINT-Initatorin Ridi M. Steibl (links), WKO-Lehrlingsstellenleiter Gottfried Krainer (Mitte) und Open MINT-Projektleiterin Jutta Frick (rechts) mit zehn jungen Technikerinnen aus steirischen Leitbetrieben, die als MINT-Botschafterinnen über die Inhalte und Karriere-Chancen über technische Lehrberufe informieren.

Open MINT-Initatorin Ridi M. Steibl (links), WKO-Lehrlingsstellenleiter Gottfried Krainer (Mitte) und Open MINT-Projektleiterin Jutta Frick (rechts) mit zehn jungen Technikerinnen aus steirischen Leitbetrieben, die als MINT-Botschafterinnen über die Inhalte und Karriere-Chancen technischer Lehrberufe informieren.

Zehn Leitbetriebe als Kooperationspartner
Open MINT wurde von der Initiative „Taten statt Worte“ ins Leben gerufen, der sich seit 1990 für Chancengleichheit und Wirtschaftsförderung  einsetzt und unter anderem den Wettbewerb „Frauen- und familienfreundlichste Betriebe“ in Österreich etabliert hat.

Derzeit kooperiert Open MINT mit zehn Leitbetrieben in Graz und Umgebung, nämlich: Andritz AG, Anton Paar, Knapp, Magna, M&R Automation, ÖBB, Porsche, Sappi, Siemens und XAL.

Gefördert und finanziert wird Open MINT von der WKO Steiermark, dem Sozialministerium, dem Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und der Initiative „Lehre fördern“.

Weitere Informationen
Mag. Jutta Frick, Projektleiterin von Open MINT
Tel.: +43 664 25 21 460
E-Mail: office@mint-steiermark.at
www.mint-steiermark.at

 

Die Textbox betreut das Projekt Open MINT mit Konzepten und Texten für PR und Pressearbeit.

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