Nepal: Mehr Buchungen als im Vorjahr

Weltweitwandern verzeichnet trotz des schweren Erdbebens Ende April 2015 mehr Nepal-Buchungen als im gleichen Zeitraum 2014. Der Veranstalter von Wanderreisen ist zudem überwältigt vom Ausmaß der Nepal-Hilfe seiner Gäste und Freunde in Österreich, Deutschland und der Schweiz: Über 110 Wohnhütten konnten bereits errichtet werden, und auch der Wiederaufbau des zerstörten Kinderheimes „Bottle Houses“ nördlich von Kathmandu ist gesichert.

Buchungsplus trotz Erdbeben
Mehr als 6 Wochen sind seit dem zerstörerischen Erdbeben Ende April in Nepal vergangen. Teile des Landes wurden verwüstet, andere kaum getroffen – und das ist ein Glück nicht nur für die Einwohner, sondern auch für die Gäste des Himalaya-Staates. „Der Tourismus stellt in Nepal für viele Familien und Dörfer die Einkommensgrundlage dar“, weiß Weltweitwandern-Chef Christian Hlade. „Er ermöglicht die Bildung der Kinder, den Bau von gemeinschaftlichen Einrichtungen oder auch den Transfer von Wissen und Kultur in beide Richtungen.“
Viele der gern besuchten Trekking-Gebiete – darunter Mustang, Dolpo, Everest, Daulaghiri oder auch weite Teile des Annapurna-Gebietes – sind vom Erdbeben weitgehend verschont geblieben. „Unser Partner Sudama Karki und sein Team hoffen, dass sie nach den Aufräumarbeiten über den Sommer bald wieder Gäste willkommen heißen dürfen, um ihnen die unzähligen Schönheiten und Geheimnisse ihres Landes näherbringen zu können“, sagt Hlade. Weltweitwandern als einer der führenden deutschsprachigen Anbieter von Nepal-Trekkingreisen kann für heuer um 20 % mehr Nepal-Buchungen verzeichnen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Wiederaufbau des Kinderheimes „Bottle Houses“ gesichert

Überwältigt vom Ausmaß der Solidarität mit Nepal war Weltweitwandern, als Christian Hlade unmittelbar nach dem Erdbeben eine Spendenaktion für die Wiedererrichtung des zerstörten Kinderheimes „Bottle Houses“ nördlich von Kathmandu startete und zur Hilfe für die Familien der Trekkingteams aufrief. Bis Ende Mai kletterte das Spendenvolumen auf über 400.000 Euro. Die Wiedererrichtung des Heimes, in dem über 50 Kinder – teils Waisen, teils Kinder aus armen Familien – ein Zuhause gefunden haben, ist damit gesichert. Aber auch vielen betroffenen Familien kann mit dem Geld geholfen werden.

Die Kinder haben wieder ein Dach über dem Kopf. Hier ein Bild vom Speisesaal des Kinderheimes "Bottle Houses" vom 11. Juni 2015

Die Kinder haben wieder ein Dach über dem Kopf. Hier ein Bild vom Speisesaal des Kinderheimes „Bottle Houses“ vom 11. Juni 2015

Für die Monsunzeit im Sommer wurden für die Kinder der „Bottle Houses“ bereits Notunterkünfte aus Sperrholztafeln errichtet. Ab September 2015 wird mit dem erdbebensicheren Wiederaufbau des Kinderheimes begonnen. Zusätzlich kann dank der Spenden aus Europa eine neue Schule in unmittelbarer Nachbarschaft zum Kinderheim gebaut werden. Die Vereine „Architektur ohne Grenzen“ und „Ingenieure ohne Grenzen“ unterstützen das Projekt in der Planungsphase. Für eine zerstörte Schule nördlich von Kathmandu konnten zudem mehrere große Zelte erworben werden, in denen der Unterricht für über 400 Kinder auch in der Regenzeit möglich ist.

Mit Spendengeldern schon 113 Hütten für betroffene Familien errichtet
Mit Weltweitwandern-Spendengeldern konnten nach der Nothilfe, die unmittelbar nach dem Beben geleistet wurde (Lebensmittel, medizinisches Material, Zelte, Planen, Geld), bereits über 110 Familien-Unterkünfte in zerstörten Dörfern errichtet werden. Mitte Mai verbrachte der Österreicher Hubert Neubauer zwei Wochen im Nepal und ermöglichte mit WWW-Spendengeldern die Errichtung von Aluminiumhütten für Dutzende Familien. Diese Erstunterkünfte können später als Wirtschaftsgebäude genutzt werden. Und seit Ende Mai ist Sandra Pieber, die Nepal-Reiseorganisatorin bei Weltweitwandern, mit ihrem nepalesischen Ehemann Rakam und ihren Eltern für vier Wochen vor Ort. Sie konnte bisher Wohnhütten für ein ganzes Dorf und für über 20 Familien von Trekking-Guides organisieren.

Sandra Pieber, ihre Familie und Dorfbewohner vor einer der neu errichteten Hütten.

Sandra Pieber, ihre Familie und Dorfbewohner vor einer der neu errichteten Hütten.

„Dank der guten Vororganisation, die bereits in Österreich stattfand, konnte nach der Ankunft sofort das benötigte Material für die Errichtung der Notunterkünfte für die Dorfbewohner besorgt werden“, berichtet Pieber. „Es wurden Wellbleche, Holz- und Bodenplatten sowie Dämmmaterial gekauft und an die Bewohner des Dorfes Chukha ausgeteilt.“ – Zusätzlich wurde für über 20 Familien von Weltweitwandern-Trekkingguides das Material für Hütten gestiftet. – Sowohl Hubert Neubauer als auch Sandra Pieber und ihre Familie reisten auf eigene Kosten nach Nepal. Alle Spendengelder gelangen zu 100 % direkt zu den Betroffenen. Weltweitwandern stellt seine Infrastruktur und sein Netzwerk kostenlos zur Verfügung.

Das Logo des neu gegründeten Vereins "Weltweitwandern wirkt ...!" - eine Sachspende der Agentur "En Garde"

Das Logo des neu gegründeten Vereins „Weltweitwandern wirkt …!“ – eine Sachspende der Agentur „En Garde“

Gemeinnütziger Verein „Weltweitwandern wirkt!“ gegründet
Für die transparente Abwicklung der Spendengelder wurde der gemeinnützige Verein „Weltweitwandern wirkt!“ ins Leben gerufen. Über den Verein werden in Zukunft die Nepal-Hilfe, aber auch CSR-Projekte von Weltweitwandern abgewickelt.

Spenden sind nach wie vor willkommen!

Kontoname: Weltweitwandern Spendenkonto
IBAN AT37 6000 0000 7361 5501
BIC: OPSKATWW
Kennwort: Erdbebenhilfe Nepal

Weitere Informationen:
www.weltweitwandern.at/aktuelles
http://blog.hlade.com

Die Textbox unterstürzt den Reiseveranstalter Weltweitwandern bei seiner Pressearbeit und engagiert sich ehrenamtlich für den Verein „Weltweitwandern wirkt …!“ Beiträge über das Nepal-Engagement des Vereins erschienen in etlichen österreichischen und deutschen Medien, darunter die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, „Die Welt“ und der SPIEGEL ONLINE.

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