„Standardwerk übers Wein- und Hügelland“

Dass die Besprechungen und Erwähnungen des Reiseführers „Steirisches Wein- und Hügelland“ sehr positiv ausfallen, freut mich natürlich, weil es zeigt, dass der Aufwand, den ich als Autor und Fotograf betrieben habe, gewürdigt wird. Wie positiv das Buch von den Kollegen von der Presse aufgenommen wurde, hat mich dann aber doch fast überrascht: „charmantes Buch“, „eine Liebeserklärung“, „Fundgrube an Ausflugstipps“, „Standardwerk“ und „unverzichtbares Buch“ sind Urteile, die liest man nicht alle Tage über einen Reiseführer. – Herzlichen Dank für die Blumen!

„Es ist ein Reise(ver)führer, den der Literat Werner Schandor hier vorlegt. Ein wunderbares Vademecum durch eine bukolische Region Österreichs.“
Frido Hütter, Kleine Zeitung

„Neben all den nützlichen und praktischen Hinweisen, die so ein ‚feiner Reiseführer‘ bieten muss (uns auch bestens bietet), besticht der Band durch die klugen Texte und Hinführungen zu Besonderheiten der Gegend. Da werden einem der Schilcher, das Kernöl ebenso nahegebracht wie Alban Bergs Sommerfrische oder Gerhard Roths Rückzugsgebiet. Kurz: Ein Standardwerk.“
Bücherschau

„Eine Liebeserklärung an das steirische Wein- und Hügelland ist dem Grazer Literaten Werner Schandor gelungen: In seinem neuen Reiseführer geleitet er die Leser auf 440 Seiten von der Weststeiermark über den Süden und Osten unseres Landes bis nach Graz. Der Autor ermüdet den Leser nicht mit Zahlenmaterial, sondern liefert neben mehr als 300 wunderbaren Fotos informative Texthappen über Kultur, Natur, Sport und natürlich die typische Kulinarik der Region. Selbst für ausgewiesene Steiermark-Kenner ist Neues dabei. Dass Schandor sein jüngstes Werk mit viel Augenzwinkern geschrieben hat, hebt es sympathisch von anderen Tourismusbüchern ab.“
Kronen Zeitung Steiermark

„Werner Schandor packt derart viel Wissenswertes und Unterhaltsames, Historisches wie Aktuelles, Kulturgeschichtliches wie Alltagskulturelles in seinen Reiseführer durch die steirischen Wein- und Hügellandschaften, dass man das Buch guten Gewissens als Standardwerk empfehlen kann. Und zwar auch dem mit seiner Heimat an sich nicht schlecht vertrauten Bewohner. […]
Schandor führt in seinem Buch ebenso sachverständig und stilsicher durch die südsteirischen Weinberge wie durchs oststeirische Vulkanland und das weststeirische Schilcherparadies, sucht auch entlegenere Winkel auf, hat einen untrüglichen Blick fürs Skurrile, viel Verständnis fürs Praktische und macht so auf jeder Seite unmittelbar Lust, den Tag spontan frei zu nehmen und sich sofort auf die Spuren des Autors zu machen. […]
Die einzelnen Kapitel funktionieren in sich wie Touren, Schandor bietet zu jedem Ort eine Überfülle an Tipps für Wanderungen und Radtouren, verweist auf Kleinstmuseen wie versteckte Kunstwerke im öffentlichen Raum, verleitet zu kulturellen wie kulinarischen und önologischen Abschweifungen sonder Zahl und bedient bei alldem auch noch ganz unterschiedliche Geschmäcker. […]
Werner Schandor ist ein unverzichtbares Buch geglückt, eines, das ein vielschichtiges Bild der steirischen Kulturlandschaften um Graz entwirft, das weit über die Klischees herkömmlicher Steiermark-Bücher, ja, über die Vereinfachungstendenzen typischer Reiseführer überhaupt hinausgeht. Zugleich verschließt der Autor die Augen auch nicht vor dem bloß Schönen. Das geht – auch ganz ohne Weinseligkeit.“
Thomas Wolkinger, Der Falter

„Auch weniger bekannte Blickwinkel auf das steirische Wein- und Hügelland eröffnet ein neuer Reiseführer im Falter Verlag, verfasst vom Grazer Autor Werner Schandor. Gerade im Herbst, ‚wenn die Äpfel und Kürbisse geerntet und die Trauben gelesen sind‘ und ‚die Edelkastanien von den Bäumen fast direkt in den Maroniofen fallen und das Land nach getaner Arbeit in eine Art Erntedankrausch verfällt‘, entpuppt sich dieser als Fundgrube an Ausflugstipps. […]
Wer Schandor folgt, bekommt nicht nur schön bebilderte Tipps, wo es zur urigsten Buschenschank und zum besten Ab-Hof-Verkauf geht und welche Gegenden man am besten auf dem Rad erforscht – etwa Radkersburg, wo Johann Puch als Geselle werkte -, man begibt sich auch auf die Spuren von Künstlern und erfährt, dass der deutsche Filmemacher Wim Wenders in Fürstenfeld einen großen Teil von Peter Handkes Roman Die Angst des Tormanns beim Elfmeter verfilmt, der Wiener Komponist Alban Berg in Trahütten die Opern Wozzek und Lulu komponiert und der Tiroler Dramatiker Felix Mitterer sich mit einem Handabdruck beim Stainzer Literatursommer verewigt hat.
Austria Presse Agentur, APA

„Autor Werner Schandor, leidenschaftlicher Fotograf und passionierter Reisender, verfasste einen charmanten Reiseführer durch die [Süd-, Ost-, West-]Steiermark, der auch kulturell Interessierten gefallen wird.“
Steirer Monat, November 2010

Wussten Sie, dass in Bärnbach in Gestalt des Wirtshauses Mad Club quasi eine Dépendance der legendären Lord-Jim-Loge existiert? Dass in Edelsbach nordöstlich von Feldbach, nicht weit vom Standort von Franz Gsellmanns Weltmaschine entfernt, die Modellbauerin Renate Theißl ein Brückenbau-Museum betreibt, das nicht nur Brückenmodelle, sondern auch wirkliche, ausrangierte Brücken beherbergt? Oder dass der Sandsteinbruch in Aflenz an der Sulm seit 2000 Jahren ununterbrochen in Betrieb ist? Nur während des NS-Regimes mussten dort KZ-Häftlinge, von denen viele umkamen, Rüstungsgüter für die Kriegsmaschinerie des Dritten Reiches erzeugen.
In ihrer Mehrzahl sind die vielen Details, die der Grazer Autor und Texter Werner Schandor in seinem Reiseführer über das Steirische Wein- und Hügelland zusammengetragen hat, allerdings von heiterer bis ausnehmend interessanter Natur. Natürlich kommen klassisch touristische Facts nicht zu kurz, die vielen Museen der West-, Süd- und Oststeiermark finden ebenso Erwähnung wie die Unzahl an Buschenschänken, die in diesem Gebiet zur Rast einladen, die Sakralbauten aus unterschiedlichsten Epochen ebenso wie Standorte modernen Kunst- und Architekturschaffens oder Naturschönheiten. Der reich illustrierte Band – die Mehrzahl der Fotos stammt vom Autor selbst – empfiehlt sich nicht nur dem Touristen oder der Touristin: Auch alle, die meinen, die Steiermark ohnehin zu kennen, werden mit Vergnügen darin lesen und – versprochen – viele, sehr viele Details entdecken, von denen sie hier zum ersten Mal erfahren (z.B., wo das „Museum der verstoßenen Schätze“ steht und was sie dort finden können; dazu müssen Sie aber das Buch kaufen, das verraten wir Ihnen in dieser Besprechung nämlich nicht mehr.)
Christian Stenner, korso