Wissen und Persönlichkeit

Wussten Sie, dass Graz eines der europäischen Zentren für die Erforschung von Gehirn-Computer-Schnittstellen ist? Oder dass es an der Technischen Universität Graz den ersten österreichischen Lehrstuhl für nachhaltiges Bauen gibt?

Ganz im Vertrauen: Ich weiß diese Dinge auch nur, weil ich von der verantwortlichen Redakteurin Birgit Baustädter immer wieder beauftragt werde, für das Forschungsmagazin der TU Graz über solch hochinteressante Themen zu schreiben.

Seit mehreren Jahren berichte ich für „TU Graz research“ von Forschungsprojekten der Technischen Universität und lerne bei Artikeln für „TU Graz people“ Forscherpersönlichkeiten kennen, die ihre Visionen von besseren Methoden, Produkten und Verfahren mit tiefem Wissen und großer Zielstrebigkeit verfolgen.

Und darüber habe ich in den vergangenen Ausgaben von „TU Graz research“ unter anderem geschrieben:

  • Alexander Passer ist Professor für Nachhaltiges Bauen an der TU Graz und holt im Herbst 2019 eine große internationale Konferenz nach Graz, wo Klimaschutz und Nachhaltigkeit oberste Ziele sind. Denn dem Bausektor werden immerhin 40 % des weltweiten Energie- und 50 % des Ressourcenverbrauchs zugeschrieben. (TU Graz research, Heft 21)
  • Beim BCI-Race lenken gelähmte Personen die Figur eines Computerspieles mit ihren Gedanken. Das Brain-Computer-Interface (BCI) ist die Basis dafür; das BCI-Race ist Teil des Rahmenprogramms, wenn sich die Forschungscommunity im Herbst an der TU Graz trifft. (TU Graz research, Heft 21)
  • Jürgen Hartler hat eine Methode entwickelt, die unüberschaubare Vielzahl der Lipide automatisiert zu klassifizieren. Jetzt forscht der Absolvent der TU Graz an der Universität von Kalifornien in San Diego. Das Meer ist nah, zum Schwimmen kommt er aber nicht.  (TU Graz research, Heft 21)
  • Karin Zojer, Expertin für mathematische Simulation, leitet ein Projekt, bei dem das Verhalten von Sackkraftpapieren (z. B. Zementsäcken) bis ins Detail untersucht wird. Wir lernen: Papier ist schwerer zu berechnen als ein Fahrzeug. (TU Graz research, Heft 20)
  • Zucker ist nicht nur süß, sondern Saccharose auch sehr vielfältig einsetzbar: Sie kann in neuartigen Putzmitteln ebenso zum Einsatz kommen wie in innovativen Hautcremen. Wie diese Innovationen in eine industrielle Produktion überführt werden können, untersucht das Forschungsprojekt CARBAFIN. (TU Graz research, Heft 20)

Alle Hefte von „TU Graz research“ gibt es online unter:

https://www.tugraz.at/tu-graz/services/news-stories/tu-graz-research/uebersicht/